Kreisgruppe Geretsried Bad Tölz-Wolfratshausen

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Trachtenvielfalt beim Kathreinenball

13.12.2018

Ein herrlicher Anblick, als am 3. November 2018 die Trachten in den Ratsstuben Geretsried einmarschierten. Einen guten Überblick hatte ich von der Bühne aus über all die verschiedenen Trachten, die wir bei der Jugend- und Erwachsenentanzgruppe finden, all die bunten Gewänder, die die Vielfalt unserer Trachten je nach Heimatort zeigen.

 

Die siebenbürgisch-sächsischen Trachten sind noch nicht zu einer Art Uniform geworden wie bei anderen Gruppen, wo alle gleich aussehen. Durch die verschiedenen Trachten werden auch andere neugierig, aufmerksam und fragen. Leichter haben es die Männer. Hier kommt es nur aufs gestickte Hemd an, der Rest ist ja bei allen gleich. Da ist die Vielfalt der gestickten Muster fast ein Muss und wird ebenso bewundert. 


Nach der Begrüßung durch Ursula Meyndt, Vorsitzende der Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen, führte Kulturreferentin Iris Maurus durchs Programm. Zu Beginn zeigten unsere Jüngsten zwei Tänze: den „Hutmacher“ und den „Holsteiner Dreitour“, einstudiert von Doris Ongerth mit Hilfe von Steffi Minth. Haben sie schon einmal gesehen, wie zwei Kinder sich durch ein Tor schlängeln, das von einem Zweijährigen und einer 19-Jährigen (Steffi) gebildet wird? Als die fast hängen bleiben, dreht sich der Knirps ganz erstaunt um, als wolle er sagen: Was ist denn da passiert? Beim nächsten Mal aber hebt er seine Arme ganz hoch und alle können durch. Herrlich, dieses Bild! Leider werden auch diese groß, verlieren ihre Unbekümmertheit, werden perfekt. Aber ich freue mich schon auf den Nachwuchs.

 

Kompliment an alle! Die Schülergruppe konnte mit dem „Nagelschmied“ ihr Können zeigen und punkten. Unter der Leitung von Erika Fernolend mit der Unterstützung von Celina Helch war es ein sehr gelungener Auftritt. Gratulation. Die Jugend, die zu einer großen Tanzgruppe herangewachsen ist, zeigte ihre „Walzquadrille“, ein Tanz mit viel Power und Schwung. Einstudiert wurde er von Ingo Untch und Kevin Eisgedt. Ingo kann stolz auf seine Tänzer sein, denn sie haben trotz seiner Abwesenheit den Tanz wunderbar gemeistert. Mit „Uf am Rossboda“, einstudiert von Sieglinde Thamm und Marianne Marzell, glänzten die Erwachsenen. Sie zeigten den Tanz mit viel Temperament und bewiesen, dass sie dafür noch lange nicht zu alt sind. Höhepunkt des Programms war der gemeinsam getanzte „Krüsel Konter“ mit viel Abwechslung, Kraft und Energie. Er zeigte die Stärke und das Können all unserer Tanzgruppen. Gleich danach übernahmen die „Power Sachsen“ die Regie, ließen kaum jemanden auf seinem Stuhl sitzen und dies bis fast in den Morgen. Allen recht schönen Dank für die vielen Proben, die Vorbereitungen und das Kommen der Besucher. Ohne die brauchen wir nicht aufzutreten.

 

Ich freue mich schon auf den Faschingsball am 2. Februar 2019 mit der „Highlife Band“, wo wir zwar keine Trachten sehen, aber hoffentlich viele neue Kostüme. Unsere Tanzgruppen sind auf jeden Fall wieder dabei und zeigen sich dann in ihren privaten Kreationen.

 

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