Kreisgruppe Geretsried Bad Tölz-Wolfratshausen

Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.

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Fasching: 1 Abend - 2 Bälle - 2 Auftritte

31.01.2018

Für den diesjährigen Faschingstanz sollten wir uns etwas ganz besonderes überlegen, denn wir sollten nicht, wie üblich, nur einen, sondern gleich zwei Auftritte absolvieren.

 

Die Landesverband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. veranstaltet jedes Jahr den Großen Siebenbürgerball in München und engagieren eine Jugendtanzgruppe für eine Showeinlage. Wir hatten bereits 2014 die Ehre und durften unseren „Moulin Rouge“ Showtanz aufführen. Die Überraschung war groß, dass wir 4 Jahre später erneut gefragt wurden. Jedoch hatte die Sache nur einen Haken: der Siebenbürgerball überschnitt sich mit dem Faschingsball unserer Kreisgruppe. Die Motivation der Tänzer war aber so groß, dass wir uns vorgenahmen, beide Auftritte mit Bravur zu vollziehen.

 

Die Überlegung war nun, welchen Tanz wir den Gästen präsentieren wollen, so entschieden wir uns für eine Showeinlage aus unserem Repertoire: „Thriller“ von Michael Jackson. Da wir diesen bereits vor ein paar Jahren einstudiert hatten, konnten wir diesen noch weiter ausbauen und weitere Ideen einbringen. So wurde die gesamte Laufzeit der Showtanzes mehr als verdoppelt: am Ende hatte wir ein Programm von knapp 20 Minuten.

 

So gesellte sich zu „Thriller“ Lady Gagas „Bad Romance“, Katy Perrys „E.T.“ und Muses „Supermassive Black Hole“. Zusammen rundeten diese Lieder die Geschichte des „Gruselmärchens“ ab.

 

 

„Es war einmal vor langer Zeit in einem kleinen Ort südlich von München. Dort lag, umrandet von düsteren Wäldern und den Isarauen, das kleine Dörfchen Geretsried. Die Geretsrieder fürchteten sich sehr, denn in den dunklen Wäldern, die sie umgaben, trieben Hexen ihr Unwesen. Man erzählte sich sogar, die Hexen brauten Zaubertränke, mit denen sie die Dorfbewohner, die sich im Wald verirrten, zu Sünde und Tanz verführten. Die Dorfbewohner waren machtlos und so beteten die wenigen, die noch verblieben waren, verzweifelt um Hilfe. Sie beteten, man möge ihnen eine Macht zur Seite stellen. Eine Macht, noch finsterer und grausamer, als die der Hexen. Und so begab es sich eines Tages, dass die Toten sich erhoben und sich aufmachten in den Wald, um die Hexen zu finden und ihrem finsteren Treiben ein für alle mal ein Ende zu bereiten..."

 

Zu einem wahrlich schaurigen Tanz gehört auch ein schrecklich schönes Aussehen. Bei den Kostümen konnten wir unsere Kreativität und der Fake-Blut-Flasche freien Lauf lassen. Der letzte Feinschliff war das passende Make-Up, bei dem wir große Unterstützung von Natalie Mühl gekommen haben. Ein herzliches Dankeschön, dass Du dir so viel Zeit für uns genommen hast.

 

Wir bedanken uns bei allen Tänzerinnen und Tänzer für ihre Mühe, Geduld, Motivation und natürlich der super Leistung.

 

 

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