Siebenbürgische Tanzgruppen bei Prager Folklorefestival


Am 20. Juli trafen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Tanzgruppen aus Ingolstadt und Geretsried um an den Prager Folkloretagen teilzunehmen. Am frühen Nachmittag kamen alle Teilnehmer in Prag an dem Boothotel, in dem sie schliefen, an. Nach einer freudigen Begrüßung aller lang nicht mehr gesehenen Freunde wurde das Gepäck in die Zimmer gebracht und es ging direkt weiter mit einem köstlichen Abendessen an Bord. Natürlich waren alle gespannt auf die Stadt und so machte sich dann die ganze Gruppe auf diese zu erkunden.

Am nächsten Morgen wurden die hungrigen Mägen am Frühstücksbüfett gefüllt, um im Anschluss mit frischer Kraft in die Trachten schlüpfen zu können. Die Gruppe hatte einen Auftritt mit Tanz und Gesang, der im Burgviertel von Prag stattfand. Dies liegt auf einer Anhöhe, von der man eine gigantische Aussicht über die Dächer von Prag hat. Eine Stärkung holten sich alle in einem nahe liegenden Café. Am späten Nachmittag wieder auf dem Boot angekommen, hatten alle ein wenig freie Zeit zur Verfügung um ihre Kraftreserven zu füllen. Nach dem Abendessen gingen alle zusammen in eine gemütliche Bar und bestellten die interessantesten Cocktails von der Karte. Später trennte sich die Gruppe. Manche erkundeten das Prager Nachtleben, während andere an der Uferpromenade der Moldau den Abend ausklingen ließen.

Auch am dritten Tag wurde morgens ausgiebig gefrühstückt um sich danach bei einem Aufmarsch in Tracht zu präsentieren. Ein weiterer Auftritt folgte in der Prager Innenstadt. Am Nachmittag wurde den Tänzern von deren Guide die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten gezeigt. Zu Fuß und mit der Straßenbahn ging es durch die Altstadt, die Neustadt und das Judenviertel. Im Burgviertel wurde die Gruppe eingeladen, mit den anderen Teilnehmern der Folkloretage in einer Bräustube zu essen. Den Abend ließen die Tänzer am Flussufer der Moldau mit eigens gespielter Musik ausklingen.

Am 23. Juli war der letzte Tag der Reise angebrochen. Auch den nutzten alle, um auf eigene Faust die Stadt weiter zu erkunden. So verschlug es sie in Museen, außergewöhnliche Spielzeugläden mit Indoor-Rutschen und Karussell, zum Shoppen oder in einen der vielen Läden, in denen Eis im Baumstriezel verkauft wurde. Am frühen Nachmittag ging es ein letztes Mal mit der Straßenbahn zurück zum Hotel um das Gepäck einzuladen und sich von allen zu verabschieden. Die Heimreise war erfüllt von Gesprächen über die Reise und dem Klang der Musik.


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